Lese-Zeichen "Zitate"


 

"Die Weisheit sagt mir, ich bin nichts.

Die Liebe sagt mir, ich bin alles.

Zwischen diesen beiden fließt mein Leben."

 

Sri Nisargadatta

 


Wer jeden Abend sagen kann:

"Ich habe gelebt!",

dem bringt jeder Morgen

einen neuen Gewinn.

 

Seneca 


 

Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben!

 

Kurt Tucholsky


 

Die größte Entfernung in Dasein des Menschen ist weder von hier nach dort noch von dort nach hier. Nein, die größte Entfernung im Dasein des Menschen ist von seinem Verstand zu seinem Herzen.

Nur indem er diese Distanz überwindet, lernt er wie ein Adler zu segeln

und seine innere Unermesslichkeit wahrzunehmen.

Die Ahnen der Inuit


Ich will dir sagen, worüber wir mit uns sprechen. Wir sprechen über unsere Welt. Tatsächlich halten wir unsere Welt mit unserem inneren Gespräch aufrecht. Die Welt ist so und so, bloß weil wir uns sagen, dass sie so und so ist. Wann immer wir aufhören, mit uns zu sprechen, ist die Welt stets so, wie sie sein sollt.


Castaneda


Eine ungewöhnliche Gabe:

Was die Kleine konnte wie kein anderer, das war: Zuhören.

Das ist doch nichts Besonderes wird mancher sagen, zuhöen kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum ! Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen.

Und so wie Momo sich auf´s Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig.

Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte;  nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und Anteilnahme.

Dabei schaute sie den anderen mit ihren großen, dunklen Augen an,  und der Betreffende fühlte, wie in ihm auf einmal Gedanken auftauchten, von denen er nie geahnt hatte, dass sie in ihm steckten.

Sie konnte so zuhören, dass ratlose oder unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wußten, was sie wollten.

Oder dass Schüchterne sich plötzlich frei und mutig fühlten.

Oder dass Unglückliche und Bedrückte zuversichtlich und froh wurden.

Und wenn jemand meinte, sein Leben sei ganz verfehlt und bedeutungslos und er selbst nur einer unter Millionen, einer auf den es überhaupt nicht ankommt und der ebenso schnell ersetzt werden kann wie ein kaputter Topf   -  und er ging hin und erzählte alles das der kleinen Momo, dann wurde ihm, noch während er redete, auf geheimnisvolle Weise klar, dass er sich gründlich irrte; ihm wurde klar, dass es ihn, genau so wie er war, unter allen Menschen nur ein einziges Mal gab und dass er deshalb auf seine besondere Weise für die Welt wichtig war.

So konnte Momo zuhören                     


Michael Ende


 Wo gehen wir denn hin?

Immer nach HAUSE.


Novalis


Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:
- die Sterne der Nacht,
- die Blumen des Tages und
- die Augen der Kinder


Dante Alighieri


Eines Tages, nachdem wir die Winde, die Wellen, Ebbe und Flut und die Gravitation gemeistert haben, werden wir uns auch die Energien der Liebe nutzbar machen. Und dann, zum zweiten Mal in der Geschichte unseres Planeten, wird der Mensch das Feuer entdecken.


Teilhard de Chardin


Wir mit unserer übermäßigen Überschätzung der Jugend, des Tatmenschen und des materiellen Erfolgs neigen zweifellos dazu, den Nachmittag des Lebens gering zu schätzen oder gar zu tun, als käme er nie. Wir stellen die Uhr zurück und versuchen, den Morgen  zu verlängern, und übernehmen und verausgaben uns bei dieser unnatürlichen Anstrengung. Oft verpassen wir die Blüte, die auf den Nachmittag wartet, im atemlosen Kampf um den Morgen.


Anne Morrow Lindbergh


Die Gräslein  können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.


Hildegard von Bingen


Der Geist wird reich durch das, was er empfängt,

das Herz durch das, was es gibt.

Victor Hugo


"Wie herrlich ist es, das niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu verändern."

Anne Frank


"Jeden Morgen soll die Schale unseres Lebens hingehalten werden, um aufzunehmen, zu tragen und zurückzugeben."

Dag Hammarskjöld


"Wir wissen, wie sich das Licht bricht, aber das Licht bleibt ein Wunder. Wir wissen, wie die Pflanze wächst, aber die Pflanze bleibt ein Wunder. So ergeht es uns mit allen Dingen auf dieser Welt; wir besitzen viele Kenntnisse, doch die Schöpfung bleibt ein Wunder."

Albert Schweitzer


"Im Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen, und hinter dem Schleier der Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen."

Khalil Gibran


"Sage es mir, und ich vergesse es, zeige es mir, und ich erinnere mich, lasse es mich tun, und ich behalte es"

Konfuzius


"Alles, was wir brauchen, ist tief in uns verborgen und wartet darauf, sich zu entfalten. Wir müssen nichts tun, außer still werden und uns Zeit nehmen, um nach dem zu suchen, was wir in uns tragen."

Eileen Caddy


"Sage ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben, ja, vielleicht deinem Leben. Sie sind nicht Zufall..."

Dom Hélder Camara


"In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung von Dankbarkeit"

Johann Wolfgang von Goethe